Jahrestagung des Arbeitskreises »Gedächtnis – Erinnern – Vergessen« der DGS-Sektion »Wissenssoziologie«

Mit dem Tod ist, so scheint es, alles zu Ende. Tatsächlich aber bleiben Erinnerungen erhalten – und mehr noch, das Gedächtnis schafft eine Verbindung zwischen Leben und Tod, insofern im Gedenken die Verstorbenen so erinnert werden, wie sie lebendig gewesen sind. In dieser Hinsicht löst das Lebensende also auch spezifische Konstruktionen von sozialer Identität aus. Begriffe wie ›Erinnerungskultur‹ transportieren darüber hinaus eine gesellschaftliche Implikation, indem sie die Frage aufwerfen, was bleiben kann bzw. bleiben soll und was dem gegenüber nicht erinnert wird.

Organisiert von Thorsten Benkel, Oliver Dimbath und Matthias Meitzler Über die Online-Tagung

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