Mission Statement

Die Sektion Familienforschung ermöglicht…

die Thematisierung gesellschaftlicher Entwicklungen und aktueller Forschungsergebnisse in Bezug auf unterschiedlichste Fragestellungen und Themenfelder der Familienforschung, mit dem Ziel, Kenntnisse und Know-How in diesem Spezialgebiet der Soziologie aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven voranzutreiben und zugänglich zu machen.

Familie – wissenschaftlich gefasst

Die Sektion begreift…

„Familie“ als theoretisch sehr breit gefasstes Konzept, das empirisch aus verschiedenen Perspektiven und Disziplinen erforscht werden kann, bspw. entlang von Fragestellungen zu Familienstrukturen, Solidargemeinschaften und intimen Beziehungen, Geschlechter- und Generationenbeziehungen, Fragestellungen zu Lebenslauf und Lebensphasen von Kindheit bis zum Lebensende, Eltern- und Geschlechterrollen, Vereinbarkeit von Familie und Erwerb, sowie demografischen Entwicklungen oder auch zu familienrechtlichen und familienpolitischen Themen.

Die Sektion freut sich daher auch über Interesse, Beiträge und Mitglieder aus anderen Sozialwissenschaften oder Disziplinen wie der Psychologie, den Bildungs-, Politik-, Wirtschafts-, Rechts- oder Geschichtswissenschaften, der Statistik, Medizin oder Demographie.

Auch die Verbindung zu und Zusammenarbeit mit anderen Sektionen (Arbeitssoziologie, soziale Ungleichheit, Feministische Theorie und Geschlechterforschung, Körper- und Emotionssoziologie, etc.) soll die Vielfältigkeit und das Anwendungspotenzial dieses Forschungsgebietes verdeutlichen.

Ziele und Arbeitsschwerpunkte

Die Sektion Familienforschung möchte…

  • sich der Vielgestaltigkeit von „Familie“ widmen,
  • der Vielfältigkeit der österreichischen Familienforschung in disziplinärer, inhaltlicher, theoretischer und methodischer Hinsicht Rechnung tragen,
  • die unterschiedlichen Forschungsinstitutionen sichtbar machen, die in Österreich Familienforschung betreiben,
  • allen Familienforschenden in Österreich die Möglichkeit zur Vernetzung, Kooperation und gegenseitigen Unterstützung bieten,
  • eine Anlaufstelle für diverse familienrelevante Institutionen und Akteur*innen sein.

Neben Newsletter, Homepage und regelmäßigen Sektions-Treffen plant die Sektion auch die Veranstaltung von Tagungen oder Diskussionsveranstaltungen. Außerdem kann unter den Mitgliedern der Austausch über bestehende Projekte, aber auch die Initiierung von Forschungskooperationen oder Publikationsmöglichkeiten erleichtert werden.

Mitgliedschaft

Die Sektion soll vor allem Familienforscher*innen aus der Soziologie, aber auch aus anderen Disziplinen ansprechen, die sich Fragen der Familienforschung widmen (bspw. Demographie, Psychologie, Gender Studies, Ethnologie, Politik-, Wirtschafts-, Rechts- oder Geschichtswissenschaften).

Mitglieder können im außeruniversitären oder universitären Bereich in der Familienforschung tätig sein. Die Mitgliedschaft in der Sektion ist grundsätzlich nicht an die Mitgliedschaft in der ÖGS gebunden, wenngleich eine solche empfohlen wird. Der Beitritt zur Sektion erfolgt durch eine formlose Erklärung per Mail, ebenso die Beendigung der Mitgliedschaft. Derzeit wird kein Mitgliedsbeitrag eingehoben.

Kontakt

familienforschung@oegs.ac.at

Sprecher*innen

Drin. Eva-Maria Schmidt – Universität Wien, Österreichisches Institut für Familienforschung und Institut für Soziologie

Dr. Bernhard Riederer – Wittgenstein Centre (IIASA, ÖAW, Universität Wien), Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Demographie und Universität Wien, Institut für Soziologie

Sektionsrat

Vera Dafert, MA – Universität Wien, Institut für Soziologie

Raphael Deindl, MA – Johannes-Kepler-Universität Linz, Institut für Soziologie

Petra Dirnberger, MA – Universität Wien, Institut für Soziologie

Karin Scaria-Braunstein, MA – Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Soziologie