Wege finden… Übergänge im Jugendalter aus einer Längsschnittperspektive

Das Institut für Soziologie der Universität Wien lädt gemeinsam mit dem Institut für Bildungswissenschaften der Universität Wien am 17. und 18. November 2022 zur Abschlusskonferenz des Projekts „Wege in die Zukunft – Eine Längsschnittstudie über die Vergesellschaftung junger Menschen in Wien“. Die Veranstaltung widmet sich den verschiedenen miteinander verbundenen Bereichen der Lebensphase Jugend: Bildungssystem und […]

Neuere Forschungen zur Soziologiegeschichte

Tagung der
Sektion Geschichte der Soziologie der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie in Zusammenarbeit mit dem
Archiv für die Geschichte der Soziologie in Österreich
und dem Institut für Soziologie der Universität Graz

17. November 2022
Universität Graz
Raum SZ 01.18, Universitätsplatz 3, 1. Obergeschoß

Die Veranstaltung findet hybrid statt: https://unimeet.uni-graz.at/b/str-bu3-ipf-ky1
Organisiert von Stephan Moebius & Martin Strauss (Universität Graz)

Zum Programm (pdf)

Postdemokratische Jugend? Herbsttagung der Sektion Jugendsoziologie

Die Sektion Jugendsoziologie lädt zur 1. Herbsttagung der Sektion Jugendsoziologie der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie zum Thema

Postdemokratische Jugend? Hindernisse und Potentiale für die Partizipation Jugendlicher

Freitag 4.11., 15.00-19.00 im Seminarraum 11 (Universität Wien), Kolingasse 14-16, 1090 Wien

Jugend und Politik – ob mit Fokus auf Politikverdrossenheit, auf Jugendwahlrecht oder auf Jugendprotesten, letztlich geht es immer um Beteiligung und Teilhabe Jugendlicher an demokratischen Prozessen. Neben Wahlen und Parteimitgliedschaften sind Jugendliche in verschiedenen Partizipationsformen engagiert, angefangen von Konsultationen und Jugendbeteiligungsprozessen bis zu Demonstrationen und privater, lebensweltlicher Politik, werden aber nicht immer als politische Akteure wahrgenommen. Für eine demokratische Gesellschaft ist es entscheidend, allen jungen Menschen nicht nur eine theoretische Möglichkeit zur Mitbestimmung zu geben, sondern auch ihre alternativen Formen wahrzunehmen und diese in Entscheidungsprozessen zu berücksichtigen. Diese Tagung spannt einen Bogen von initiierten bis zu spontanen Formen der Beteiligung und widmet sich auch der Herausforderung der Einbindung nicht-wahlberechtigter Jugendlicher.

Falls Sie Interesse haben teilzunehmen, wird um verpflichtende Anmeldung gebeten: jugendsoziologie@oegs.ac.at

Weitere Informationen

Vulnerability: Theories and Concepts in Philosophy and the Social Sciences (Konferenz)

Im Zeitraum vom 20.10. bis 22.10.2022 findet an der Universität Graz die Konferenz Vulnerability: Theories and Concepts in Philosophy and the Social Sciences statt.

In den letzten Jahren ist das Interesse an den Themenbereichen der Vulnerabilität und der Verletzbarkeit, sowohl in den Sozialwissenschaften als auch in der Philosophie, stark gestiegen. Diese vermehrte Zuwendung beruht zum einen auf diversen gesellschaftlichen Entwicklungen, zum anderen aber auch an der immer mehr hervortretenden theoretisch-grundlegenden Bedeutung der in Frage stehenden Konzepte. Im Zuge der bevorstehenden Konferenz soll auch eine stärkere Integration theoretisch-konzeptueller und empirisch-methodische Argumente angestrebt werden. Die Konferenz bringt Vortragende aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und theoretischen Perspektiven zusammen und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur systematischen Erfassung von Vulnerabilität und Verletzbarkeit.

Keynotes: Kate Brown und Thomas Fuchs.

Podiumsdiskussion: Elodie Boublil, Jagna Brudzińska, Erinn Gilson, Susanne Krasmann.

Zuhörer:innen können sich über die Konferenzwebseite über das Programm informieren und für eine Teilnahme in Präsenz oder online anmelden: https://vulnerability.uni-graz.at/de/.

Organisator:innen: Bernhard Geissler, Frithjof Nungesser, Sonja Rinofner-Kreidl, Antonia Schirgi

Das Organisator:innenteam freut sich über Ihre Teilnahme und auf spannende Diskussionen!

 

Wintertagung: Von Einschränkungen zu neuen Perspektiven (Sektion Soziologische Methoden und Forschungsdesigns)

Wintertagung der Sektion für soziologische Methoden und Forschungsdesigns
Von Einschränkungen zu neuen Perspektiven – Erfahrungen und Reflexionen über sozialwissenschaftliche Datenerhebung

Die COVID-19-Panedemie führte dazu, dass in vielen Bereichen der Sozialwissenschaften traditionelle Methoden der Datenerhebung nur schwer zu realisieren waren. Speziell in Phasen von Lockdowns erwies es sich als schwierig, Feldaufenthalte zu planen und durchzuführen, sei es für Face-to-Face Befragungen, für Feldbeobachtungen oder auch für die Anwendung anderer qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden. Folglich haben viele Sozialwissenschafter*innen Feldphasen verschoben, Forschungsdesigns neu konzipiert und an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst sowie digitale Lösungen angewandt. Trotz der limitierten Forschungsmöglichkeiten erfuhr die empirische Sozialwissenschaft in den Jahren der COVID-19-Pandemie einen regelrechten Boom und es wurden eine große Anzahl an Projekten gestartet, die die globale Ausnahmesituation der Corona-Krise erfassen sollten.
Diese Erfahrungen werfen zahlreiche Fragen auf und machen eine methodische und methodologische Reflexion notwendig.

Die Wintertagung der Sektion für soziologische Methoden und Forschungsdesigns der ÖGS findet vom 3. bis 4. November 2022 an der Johannes Kepler Universität Linz in Oberösterreich statt.

Weitere Informationen finden sie unter folgendem Link

Wir freuen uns auf rege Teilnahme,
die Sektionssprecher*innen

Veranstaltungshinweis: Digitalisierung im demokratischen Diskurs – Wandelnder Widerspruch oder Wegbereiter neuer Wissenskultur?“

Dienstag, 4. Oktober, 18 Uhr
Festsaal der ÖAW, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien

Um den digitalen Wandel zum Nutzen von Mensch und Gesellschaft zu gestalten, sind humanistische Grundprinzipien von zentraler Bedeutung. Gerade diese sind der digitalen Transformation aber nicht zwingend inhärent. Die Veranstaltung beleuchtet deshalb die Spannungsfelder und Synergien zwischen Digitalisierung, Demokratie und Wissenskultur im Antlitz eines digitalen Humanismus, der entschlossen zum Ziel hat, die Herausforderungen einer gerechten und demokratischen Gesellschaft mit dem Menschen im Zentrum des technologischen Wandels zu bewältigen.

ÖAW und WWTF laden zur Podiumsdiskussion mit

Ulrike Zartler | Universität Wien
Ingrid Schneider | Universität Hamburg
Christoph Bareither | Universität Tübingen
Anke Berghaus-Sprengel | Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
Mareike König | Deutsches Historisches Institut Paris
Christoph Neuberger | Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft sowie Freie Universität Berlin

Moderation und Konzeption: Stefan Strauß (ÖAW-Institut für Technikfolgen-Abschätzung) und Georg Vogeler (Universität Graz)

Link zur Veranstaltung

Veranstaltungshinweis: Mission Competition – Transdisziplinäre Perspektiven auf Wettbewerbsgesellschaften

Abschlusskonferenz

28. und 29.September 2022
Aula am Campus der Universität Wien, Hof 1
Spitalgasse 2-4, 1090 Wien

Wettbewerb und Wettbewerbsfähigkeit spielen heute in politischen Debatten eine wesentliche Rolle und dienen in vielen Lebensbereichen als Referenzpunkt für menschliches Handeln. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Konferenz mit Konzepten von Wettbewerb und Praktiken der Kompetitivität in unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen und auf verschiedenen Maßstabsebenen. Sie geht der Frage nach, wie Wettbewerb als soziale Organisationsform in den letzten Jahrzehnten in politische und ökonomische Diskurse und Gesetze auf städtischer, nationaler und EU-Ebene als auch im Alltag vieler Menschen Einzug gehalten hat.

Die Konferenz bildet den Abschluss des vom FWF-geförderten Zukunftskollegs SPACE (Spatial Competition and Economic Policies). An zwei Tagen präsentiert das interdisziplinäre Forschungsteam aus der Ökonomie, Europäischen Ethnologie und Soziologie seine Ergebnisse und diskutiert diese mit anderen Wissenschaftler:innen/Forscher:innen aus den jeweiligen Forschungsfeldern.

Die Anmeldung ist online möglich!

Veranstaltungshinweis zum Download

Veranstaltungshinweis: Contested social and ecological reproduction (hybrid symposium)

Internationales Symposium am 23. September 2022, TU Dresden

Obwohl es potenziell möglich ist, ist es der Menschheit bisher nicht gelungen, die Lebensgrundlagen für alle Menschen zu sichern. Dieser Zustand wird jedoch nicht von allen akzeptiert. Gerade die herrschenden Bedingungen und Möglichkeiten der sozialen und ökologischen Reproduktion werden weltweit zunehmend von sozialen Bewegungen in Frage gestellt. Neben Massendemonstrationen, internationalen Arbeits- und Schulstreiks und Unruhen in feminisierten Beschäftigungssektoren ist in den letzten Jahren ein Erstarken von Kämpfen um Arbeit, Forderungen nach einer Neugestaltung von Care-Beziehungen und für Klimagerechtigkeit zu beobachten.