Veranstaltungshinweis: 12. Woche der soziologischen Nachwuchsforschung (Wien)

Datum: 31.5.-1.6.2022
Veranstaltet von / Ort: Institut für Soziologie, Wien

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen 20 herausragende, soziologische Masterarbeiten, die zwischen 2019 und 2021 fertiggestellt wurden und von ihren Autor*innen präsentiert werden. Die Präsentationen in thematischen Blöcken finden allesamt im Seminarraum 3 statt, am 31.5. ab 16 Uhr sowie am 1.6. ab 15 Uhr und decken inhaltlich wie methodologisch ein breites soziologisches Spektrum ab.

Darüber hinaus werden einige der Arbeiten auch als Poster im Stiegenhaus des Instituts ausgestellt. Den Abschluss der Veranstaltung bildet das traditionelle, soziologische Dinner am 1.6. am 19 Uhr, heuer unter dem Motto Austausch live und in Farbe, welches zum gemeinsamen Essen und soziologischem Austausch einlädt – inklusive einiger Überraschungen sowie eines Auftritts der Institutsband The Sound of (Social) Science!

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Institut für Soziologie der Universität Wien.

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Organisation: Jörg Flecker, Ulrike Zartler (Studienprogrammleitung), Irina Kachapova, Teresa Popp

Kontakt: teresa.popp(at)univie.ac.at

Veranstaltungshinweis: Fachtag für Soziale Arbeit und Sozialpolitik

Veranstaltet durch: Freie Universität Bozen

Der Fachtag des Kompetenzzentrums für Soziale Arbeit und Sozialpolitik setzt sich mit dem Thema Pflege, Sorge und soziale Unterstützung als gesellschaftliche Aufgabe auseinander. Der Fachtag beschäftigt sich mit Altern und erhöhtem Pflegebedarf als aktuelle gesellschaftliche Herausforderung aus interdisziplinärer Perspektive. Insbesondere in Folge der COVID-19 Pandemie zeigt sich der Bedarf nach Diskussion und Handlungssetzungen innerhalb Europas im Bereich Pflegesicherung … weiterlesen

Veranstaltungshinweis: Symposium im Gedenken an Alfred Franz

Walter Radermacher (FENStatS, Sapienza Universität Rom):
Soziologie der Staatsvermessung: amtliche Statistik 4.0

Veranstaltet von der Österreichischen Gesellschaft für Statistik

Mittwoch, 25. Mai 2022, 15:00 Uhr
Statistik Austria, Saal 1
1110 Wien, Guglgasse 13

Die Teilnahme am Symposium wird auch online möglich sein! (nähere Informationen dazu folgen)

Weitere Informationen

Veranstaltungshinweis: Science for Resilience – Learnings from the Pandemic

Veranstalter: Institut für Höhere Studien (IHS) u.v.m.

No one knows what autumn 2022 will bring. But we do have more than two years of experience with the pandemic. What’s more, science has learned to make its findings available. Looking ahead, what can we learn from the way the pandemic has been handled so far? And how can newly obtained knowledge be best applied to inform evidence-based decisions? By discussing these questions, the “Science for Resilience” conference aims to promote an open and interdisciplinary culture of debate in Austria.

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Veranstaltungshinweis: Norbert Elias und … (Universität Passau)

Zum 125. Geburtstag eines sozialwissenschaftlichen Klassikers

Universität Passau, 24. und 25. Juni 2022, NK 401

Über die Tagung

Der Rang von Norbert Elias als soziologischer Klassiker ist unbestritten. Am 22. Juni 2022 jährt sich sein Geburtstag zum 125. Mal. Dieses Jubiläum soll als Anlass für eine Tagungsveranstaltung fungieren, der sich der subdisziplinären Anschlussfähigkeit des Elias’schen Gedankengebäudes widmet. Die Veranstaltung »Norbert Elias und…« dient dem Austausch über verschiedene Aspekte des Gesamtwerkes, das von den ersten, philosophisch angelegten Arbeiten bis hin zu den späten wissenssoziologischen Studien reicht. Gewiss ist Über den Prozess der Zivilisation Elias‘ einflussreichstes Buch, dem stehen jedoch zahlreiche, thematisch heterogene Publikationen gegenüber, ohne deren Berücksichtigung sich der Soziologe Elias nicht vollständig erfassen lässt. Dies gilt nicht zuletzt auch für die Erlebnisse und Umbrüche in seiner Biografie. In den Beiträgen der Tagung soll das Spektrum des Elias’schen Denkens abgebildet werden, um zu einer fruchtbaren Auseinandersetzung und Bewertung seines Oeuvres aus heutiger Sicht zu gelangen.

Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite der Universität Passau

GESIS Fall Seminar in Computational Social Science

The GESIS Fall Seminar in Computational Social Science takes place in Mannheim annually over the course of three weeks in September. Its courses are taught by both GESIS and international experts and cover methods and techniques of working with digital behavioral data (“big data”). The Fall Seminar targets advanced graduate or PhD students, post-docs, junior and senior researchers in the social sciences, data science or digital humanities who collect and analyze data from the web, social media, or digital text archives. Week 1 (5-9 September) comprises courses on the foundations of working with digital behavioral data, courses in Week 2 (12-16 September) focus on the collection and management of big data, and courses in Week 3 (19-23 September) cover different techniques for analyzing these data. Lectures in each course are complemented by hands-on exercises giving participants the opportunity to apply these methods to data. Ample opportunities for networking and social events (pending on the Covid situation) complete the Fall Seminar experience. All courses are held in English.

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Staat, Religion, Krieg: Welche Rolle spielt die Orthodoxe Kirche in Russlands Politik und Gesellschaft? (Vortrag)

Vortrag von Prof.in Dr.in Kristina Stoeckl Institut für Soziologie, Universität Innsbruck

Mittwoch, 18.5.2022, 18.00 Uhr (s.t.)
Institut für Wirtschaftssoziologie der Universität Wien
1090 Wien, Koling.14-16, Seminarraum 9/OG 01

Zum Vortrag: Mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist die Russische Orthodoxe Kirche ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die öffentliche Unterstützung des Kriegs durch Patriarch Kirill hat viele BeobachterInnen überrascht und verstört. In diesem Vortrag wird Prof.in Kristina Stoeckl, die seit vielen Jahren zu Religion und Politik in Russland forscht, unterschiedliche Entwicklungslinien nachzeichnen, welche die Russische Orthodoxe Kirche seit dem Zerfall der Sowjetunion kennzeichnen. Die aktuelle Parteinahme für den Krieg ist vor diesem Hintergrund ideologisch zwar erklärbar, kam aber aus der Sicht der Forscherin trotzdem überraschend.

Zur Person: Kristina Stoeckl, geb. 1977 im Pinzgau, ist seit 2019 Professorin für Soziologie an der Universität Innsbruck. Sie studierte vergleichende Literaturwissenschaft und Russisch in Innsbruck und an der CEU Florenz. Sie war Post-Doc Fellow an der Universität Tor Vergata (Rom), an der Universität, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und am IWF (Wien), am Robert Schuman Center (Florenz) und an der Universität Uppsala. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Religionssoziologie, politische Soziologie und Theorie, Beziehungen zwischen Staat und Religion, insbesondere in Russland. Sie veröffentlichte zahlreiche Aufsätze in einschlägigen internationalen Zeitschriften. Jüngste Buchpublikationen: The Russian Orthodox Church and Human Rights (Routledge 2014); Russian Orthodoxy and Secularism (Leiden: Brill 2020); Moralist International. Russia in the Global Culture Wars 2022 (Hrsg., mit D. Uzlaner 2022).

Der Vortrag wird von der Wiener Gesellschaft für Soziologie organisiert. Die Einladung können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.

Buchpräsentation: “Akteneinsicht: Marie Jahoda in Haft“

Das Buch behandelt die Verfolgung, Verhaftung und Vertreibung Marie Jahodas im Dollfuß-Schuschnigg-Regime. Nähere Informationen  finden Sie auf der Webseite des Verlags. Dr. Andreas Kranebitter erörtert die Hintergründe außerdem in der “Presse“.

Veranstaltungshinweise

Graz, Freitag, den 20. Mai 2022, ab 18:00

Authors Meet Critics: Meinrad Ziegler und Andreas Kranebitter diskutieren das Buch mit Werner Anzenberger, Nicole-Melanie Goll und Manfred Prisching
Moderation: Sabine Haring-Mosbacher

Wien, Dienstag, den 14. Juni 2022, ab 18:30

ÖGB-Buchhandlung in Wien (Rathausstraße 21) vorgestellt: Andreas Kranebitter diskutiert mit Angelika Adensamer, Friedrich Forsthuber, Arno Pilgram und Ilse Reiter-Zatloukal die rechtlichen, rechtshistorischen und rechtssoziologischen Aspekte des „Falls Jahoda“.

Erwerbsverläufe in der Covid-19 Pandemie

May 06, 2022 16:00 – 18:00, IHS, Josefstädter Straße 39, 1080 Vienna, Lecture Room E02

Der systematische Aufbau einer Registerdatenbasis für die Bildungs- und Arbeitsmarktforschung ist das Ziel einer Kooperation zwischen der Universität Wien (Institut für Soziologie, Team Nadia Steiber) und dem IHS. Es soll ein möglichst niederschwelliger Zugang für Forscher:innen beider Institutionen geschaffen und die Registerforschung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Österreich vorangetrieben werden.

Nun wird mit den Erwerbsverläufen in der Covid-19 Pandemie ein erster Teil dieser Dateninfrastruktur vorgelegt und im Rahmen eines Vernetzungstreffens präsentiert. Der Datensatz verknüpft Informationen aus verschiedenen AMDB-Datentabellen und wurde für eine 5%-Zufallsstichprobe der Wohnbevölkerung Österreichs zwischen 15 und 64 Jahren aufbereitet.

Die Veranstaltung wird in Kooperation des Data Service Center (DSC) des IHS mit dem Datencenter des Instituts für Soziologie (www.soz.univie.ac.at/forschung/datencenter/). organisiert. Es ist als Vernetzungstreffen für Forscher*innen beider Institutionen gedacht und soll helfen, das Potenzial der verfügbaren Registerdaten besser nutzbar zu machen, insb. auch für Nachwuchswissenschaftler*innen und im Rahmen akademischer Qualifizierungsarbeiten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des IHS

XX ISA World Congress of Sociology

Resurgent Authoritarianism: The Sociology of New Entanglements of Religions, Politics, and Economies

The global rise of authoritarianism, as well as populism, xenophobia, and racism, makes our task as sociologists more crucial than ever. This dilemma is assisted by the gradual symbolic thickening of public culture through combinations of extreme nationalist and religious fervor.

What is the best way to analyze global resurgent authoritarianism? In addition to dealing with the scars of the colonial era, a postcolonial approach should be supplemented with another approach; we need to find ways to diagnose and resist this resurgence. This approach should take into account how authoritarianism affects not only our societies, but also our knowledge production. The self-centered and unspoken have become more important than the told and argued. We are concerned not only with the hard authoritarianism that heralds the brutalization of society and politics, but also the soft authoritarianism that often thrives in the shadow of neoliberalism, as the state moves deftly in the open or in secret to devise modes of governance that shore up its power against popular discontent.

A special interest of our Congress is how to disaggregate the Western, but also sociological, assumption of secularism as inherent in modern society and at the same time analytically dissociate the state from religion. While this separation is still a crucial pathway toward democracy and citizenship, the process needs to be problematized. We particularly look forward to discussing the promising avenues of inquiry within sociology and related disciplines about what have been termed ‘post-secular societies’ and ‘multiple secularities’.

Thus the XX ISA World Congress of Sociology will focus on how sociologists worldwide can (and do) contribute to the understanding of the resurgent authoritarianism and analyze the new entanglements of religions, politics, and economies. It will also focus on how sociologists engage (physically and critically) in the formidable social movements we are witnessing today in different parts of the world and in a renascent civil society.

The XX ISA World Congress of Sociology in Melbourne, Australia, June 25-July 1, 2023 will be in hybrid format.

more Information on the ISA website…