Vorstand

Präsident

A.o. Univ.-Prof. Dr. Martin Weichbold (Universität Salzburg)

Martin

Martin Weichbold wurde 1969 in Öblarn/Steiermark geboren und studierte an der Universität Salzburg Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie. Nach Diplom (1992) und Dissertation (1995; „Natur: Versuch einer Begriffsbestimmung“) war er Vertragsassistent und Projektmitarbeiter (SFB „Paradigmen: Rivalität, Ausschluss oder Kooperation“). Es folgten Forschungen und Publikationen zu Umweltsoziologie, Tourismussoziologie, Kunstsoziologie und Erwachsenenbildung, insbesondere aber zu methodischen und methodologischen Fragestellungen. 2005 Habilitation für Soziologie und empirische Sozialforschung („Touchscreenbefragungen: Neue Wege der empirischen Sozialforschung“) an der Universität Salzburg, seither außerordentlicher Universitätsprofessor. Interessens- und Forschungsschwerpunkte sind unterschiedliche Verfahren der Datenkonstruktion, interkulturell vergleichende Sozialforschung und Datenqualität.

Neben Forschung und Lehre laufendes Engagement in Verwaltung und Wissenschaftsmanagement, so an der Universität Salzburg als Fachbereichsleiter (2007-2011), stellvertretender Dekan (2011-2015) und Dekan (seit 2015); in der Österreichischen Gesellschaft für Sozio-logie als ÖZS-Redaktionsmitglied (seit 2003) und als Sprecher der Methodensektion (seit 2013); in der ISA alsVicepresident in RC 33 Logic and Methodology (seit 2014).

Aktuelle Publikationen:
M. Weichbold/W. Aschauer (2017): Besuchserleben und -verhalten an historisch belasteten Orten. Eine Mixed-Methods-Studie über die Dokumentation Obersalzberg. In: SWS-Rundschau 3,S. 266-287
R. Bachleitner/M. Weichbold/M. Pausch (Hg.)(2016): Empirische Prognoseverfahren in den Sozialwissenschaften. Wissenschaftstheoretische und methodologische Problemlagen. Wiesbaden: VS Springer, 334 S
R. Bachleitner/M. Weichbold (2015): Zu den Grundlagen der visuellen Soziologie: Wahrnehmen und Sehen, Bobachten und Betrachten. In: Forum qualitative Sozialforschung/Forum: Qualitative Social Research, 16(2), Art. 10
M. Weichbold (Hg.) (2015): Zwischen den Kulturen. Sozialforschung im interkulturellen Kontext. Themenheft der Österreichischen Zeitschrift für Soziologie, Heft 3/2015

Kontakt: Martin.Weichbold@sbg.ac.at

Vizepräsidenten

PD. Dr. Alexander Bogner (Österreichische Akademie der Wissenschaften)

Alex

Alexander Bogner studierte Soziologie in Salzburg und Frankfurt am Main und absolvierte anschließend ein Postgraduierten-Studium am Institut für Höhere Studien in Wien. Er promovierte 2003 mit einer wissenssoziologischen Arbeit über Expertendiskurse in der Pränataldiagnostik und habilitierte sich 2011 mit einer Arbeit zur „Ethisierung von Technikkonflikten“. Seit 2002 ist er am Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften tätig. Von 2017 bis 2019 hat er eine Vertretungs-professur für Soziologie an der Universität Innsbruck.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Wissenschafts- und Techniksoziologie, der qualitativen Methoden sowie der Allgemeinen Soziologie.

Projektleiter in mehreren EU-Projekten zu Fragen der Öffentlichkeitsbeteiligung in der Entwick-lung neuer Technologien. Sprecher der Sektion Technik- und Wis-senschaftsforschung der ÖGS. Seit 2013 im Vorstand der ÖGS.

Aktuelle Publikationen:
Bogner, A. (2018): Gesellschaftsdiagnosen. Ein Überblick. Wein-heim/Basel: Beltz Juventa (3. überarb. Aufl.)
Bogner, A, Littig, B. und Menz, W. (2017): Generating Qualitative Data with Experts and Elites. In: Uwe Flick (Ed.): SAGE Handbook of Qualitative Data. London: Sage.
Bogner, A., Decker, M. und Sotoudeh, M. (Hg. 2015): Responsible Innovation. Neue Impulse für die Technikfolgenabschätzung? Baden-Baden: Edition Sigma/Nomos.

Kontakt: Alexander.Bogner@oeaw.ac.at

Assoz. Prof. Dr. Ulrike Zartler (Universität Wien)

Ulrike

Ulrike Zartler absolvierte nach dem Soziologie-Studium an der Universität Wien ein Post-Graduate am Institut für Höhere Studien und promovierte 2000 zum Thema Häusliche Erwerbstätigkeit. Nach Tätigkeiten am Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung, an mehreren Fachhochschulen sowie der Universität Wien habilitierte sie sich 2015 und ist seit 2017 Assoziierte Professorin für Familiensoziologie an der Universität Wien.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind Transitionsprozesse in Familien und im Lebensverlauf, Trennung/Scheidung und ihre Folgen, die soziologische Analyse des Familien- und Kindschaftsrechts sowie qualitative Methoden in der Kindheits-, Jugend- und Familienforschung.

Zahlreiche Forschungsprojekte nationaler und internationaler Fördergeber (European Commission, Council of Europe, FFG, Sparkling Science, verschiedene Ministerien), seit 2015 Vorstandsmitglied des Research Network 13 (Sociology of Families and Intimate Lives) der European Sociological Association. Laufendes Engagement in der universitären Verwaltung, seit 2015 als stellvertretende Institutsvorständin.

Aktuelle Publikationen:
Zartler U., Grillenberger K. (2017): Doubled homes – doubled social ties? Children’s relationships in post-divorce shared residence arrangements. Children & Society, 31 (2): 144-156.
Vogl Susanne, Zartler Ulrike, Schmidt Eva-Maria, Rieder Irene (2017, online first): Developing an analytical framework for multiple perspective, qualitative longitudinal interviews (MPQLI). International Journal of Social Research Methodology.
Berghammer Caroline, Zartler Ulrike, Krivanek Desiree (2017, in print). Looking beyond the Church Tax: Families and the Disaffiliation of Austrian Roman Catholics. Journal for the Scientific Study of Religion.
Schadler Cornelia, Schmidt Eva-Maria, Rieder Irene, Zartler Ulrike, Richter Rudolf (2017): Key Practices of Equality Within Long Parental Leaves. Journal of European Social Policy. 27 (3): 247-259.

Kontakt: ulrike.zartler@univie.ac.at

Finanzreferent

Johannes Ebner, BA MA (Universität Graz, Universität Bielefeld)

Johannes

Johannes Ebner, in Klagenfurt geboren, studierte u.a. Soziologie in Graz. Im Jahr 2012 schloss er das Masterstudium mit einer Arbeit über die Wiederentdeckung vermeintlich alter, regionaler und nationaler Bräuche ab, in der er Anknüpfungspunkte zwischen Soziologie und Ethnologie herausarbeitete. Gleichzeitig (2011-2012) war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an dem interdisziplinären Forschungsprojekt „Identität – Politik – Architektur“ (Technische Universität Graz) tätig, das der Aufarbeitung und Untersuchung der steirischen Heimatschutzbewegung gewidmet war. Von September 2014 bis September 2017 war er Universitätsassistent am Institut für Soziologie (bzw. am Forschungsschwerpunkt „Heterogenität und Kohäsion“) der Karl-Franzens-Universität Graz. In den beiden Vereinsjahren 2015/16 und 2016/17 war er Kassier der „GSU – Gesellschaft für Soziologie an der Universität Graz“. Derzeit ist er als Lehrbeauftragter an der Universität Graz tätig. Seit Mitte Mai ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld.

In seiner Dissertation mit dem Arbeitstitel „Brauchtums-Boom und Exklusion“ fragt er nach der Anschlussfähigkeit des Etablierten-Außenseiter-Konzeptes von Norbert Elias für aktuelle Fragen der Migrationsforschung.
Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Figurations- und Prozesssoziologie, Sportsoziologie, Historische Soziologie sowie Soziologie der Gewalt und des Krieges.
Im Sommer 2017 erschien bei Springer VS seine Monographie „Tradition ohne Vergangenheit. Zur sozialen Neudefinition von alpinen Maskenbräuchen“.

Kontakt: johannes.ebner@uni-graz.at

Schriftführerin

Univ.-Prof. Dr. Susanne Pernicka (Johannes-Kepler-Universität Linz)

Susanne

Susanne Pernicka absolvierte ein Master- und Doktorat-Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und der University of Wolverhampton sowie ein Postgraduierten-Studium am Institut für Höhere Studien in Wien. Ihre kumulative Habilitationsschrift mit dem Titel „Neue und traditionelle Formen der Interessenvertretung im sozioökonomischen Wandel“ reichte sie erfolgreich an der Universität Graz ein. Nach Tätigkeiten als Forschungsassistentin am Institut für Höhere Studien, als Universitätsassistentin am Institut für Wirtschaftssoziologie der Universität Wien und als Juniorprofessorin für die Soziologie Europäischer Gesellschaften der Universität Oldenburg, trat sie im Oktober 2010 die Universitätsprofessur für Wirtschaftssoziologie an der Universität Linz an und übernahm die Leitung der Abteilung für Wirtschafts- und Organisationssoziologie. Von 2014-2017 war sie Vorständin des Instituts für Soziologie der Universität Linz.

Die Forschungsschwerpunkte von Susanne Pernicka sind international vergleichende Arbeitsbeziehungen, gewerkschaftliche Revitalisierungsforschung, transnationale Vergesellschaftungsprozesse, europäische Beschäftigungs- und Lohnpolitik. Einwerbung und Teilnahme an nationalen und internationalen Forschungsprojekten, derzeit DFG-Forschergruppe „Horizontal Europeanization. An emerging social entity between national and global scales“, 2012-2018.

Aktuelle Publikationen:
Pernicka, S. und C. Lahusen (Hrsg.) (erscheint 2018): Power and counter-power in the transnational restructuring of social spaces and social fields in Europe. Sonderheft der Österreichischen Zeitschrift für Sozio-logie.
Pernicka, S., G. Hefler und A. Reichel (2017): Wissenschaftskarrieren an österreichischen Universitäten. Zur Bedeutung von neuen Steuerungsmodellen, institutionalisierten Leitbildern und Praktiken, in H. Holst (Hrsg.), Fragmentierte Belegschaften: Leiharbeit, Informalität und Soloselbständigkeit in globaler Perspektive. Campus Verlag.
Pernicka, S., V. Glassner und N. Dittmar (2016): Varieties of trade union membership policies from a multi-scalar perspective. Evidence from the German and British hospital sectors. Comparative Labor Law and Policy Journal 38 (1), 101-128.
Pernicka, S., V. Glassner und N. Dittmar, A. Mrozowicki und G. Maciejewska (2015): When does solidarity end? Transnational solidarity before and during the crisis – the GME/OPEL-case revisited. Economic and Industrial Democracy, Online First: DOI: 10.1177/014381X15577840.

Kontakt: Susanne.Pernicka@jku.at

Studentische Mitglieder

Tobias Enck, BA  Universität Linz

Tobias

Tobias Enck, Jahrgang 1988, studiert Soziologie mit Fokus auf Organisations- und Arbeitssoziologie, Gesellschaftsanalyse und Qualitative Forschungsmethoden. Er ist Studienassistent am Fachbereich für Sozial- und Kulturwissenschaften (u.a. bei Susanne Pernicka und Brigitte Aulenbacher). Seine Studien- und Forschungsinteressen liegen in den Bereichen der (frz.) Identitätsforschung, der Sozialtheorie Pierre Bourdieus, der kritischen Organisations- wie Kapitalismusforschung (u.a. im Sinne Karl Polanyis).
2015 schloss er sein Bachelorstudium der Sozialölonomik mit verhaltenswissenschaftlichem Schwerpunkt in Nürnberg ab und befasste sich dort insbesondere mit den Fragen nach den Entscheidungsdeterminanten im Verhalten von MitarbeiterInnen. Er ist ausgebildeter Großhandelskaufman (IHK), geprüfter Handelsfachwirt (IHK) mit Schwerpunkt Mitarbeiterführung und Qualifizierung und war von 2008 bis 2012 im politischen Feld aktiv, u.a. als politischer Geschäftsführer in Bayern.
Kontakt: oegs.enck@gmx.de

Patrick Mathä, BA Institut für Höhere Studien (IHS)

Patrick Mathä studiert seit 2012 Soziologie an der Universität Wien und ist seit April 2015 studentischer Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Hochschulforschung (Higher Education Research) am Institut für Höhere Studien (IHS). Seit November 2017 ist er Betriebsrat sowie von März 2016 bis Februar 2018 war er Mitglied der Institutionskonferenz (IK) am Institut für Höhere Studien (IHS).

Vorstandsmitglied (2017 bis 2019) der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS).

Vorstandsmitglied (2018 bis 2019) der Wiener Gesellschaft für Soziologie (WGS).

Kontakt: mathae@ihs.ac.at


Lena Stöllinger, Universität Salzburg

Lena

Lena Stöllinger studiert seit 2014 Soziologie an der Universität Salzburg mit den Forschungsschwerpunkten Migrationssoziologie, Sozialpolitik und Religionssoziologie. Seit März 2017 arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Pädagogische Hochschule Salzburg und als Studienassistentin an der Universität Salzburg. Zwischenzeitlich war sie für IFES als Feldmitarbeiterin tätig (bis August 2018) tätig als auch für das Zentrum für Ethik und Armutsforschung in Salzburg. Seit Jänner 2018 ist sie studentisches Vorstandsmitglied und Administratorin der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS) und zudem als selbstständige freischaffende Künstlerin in Salzburg tätig https://stellaloeninger.com/.

Kontakt: lena.stoellinger@sbg.ac.at
oder oegs@sbg.ac.at