Diskussionsveranstaltung und Preisverleihung zu (Grenzen der) Wissenschaftsfreiheit
10/05/2026
Das umstrittene Netzwerk Wissenschaftsfreiheit wird Alexander Bogner am 12.05.2026 seinen „Preis für Wissenschaftsfreiheit“ verleihen. Das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit zeichnet ein stark zugespitztes Bild der Hochschulen: Universitäten werden in Blog-Beiträgen als Orte der „Cancel Culture“ beschrieben, ohne diese Krisenerzählung empirisch ausreichend zu belegen. Bestimmte Forschungsrichtungen wie Gender Studies oder postkoloniale Ansätze, die in der Soziologie verankert sind, werden pauschal als ideologisch gebrandmarkt und damit als unwissenschaftlich diskreditiert. Die Preisverleihung hat also Fragen zur Bedeutung und zu den Grenzen wissenschaftlicher Freiheit in demokratischen Gesellschaften neu aufgeworfen. Zu diesen Themen findet im Vorfeld der Preisverleihung eine von der Österreichischen Akademie für Wissenschaften (ÖAW) organisierte Podiumsdiskussion statt. Ebenso wie die ÖAW steht die ÖGS für Wissenschaftsfreiheit ein, und es handelt sich um ein Thema, zu dem Alexander Bogner in seiner wissenschaftlichen Arbeit einen wesentlichen Beitrag geleistet hat.
Unter folgenden Link finden Sie weitere Informationen zu der von der ÖAW organisierten Diskussionsveranstaltung zu „Grenzen der Wissenschaftsfreiheit“ (12.05.2026: 16:30 Uhr)

