Wissenschaftliche Mitarbeiter*in (Universität Osnabrück)

Wiss. Mitarbeit 65% Universität Osnabrück
Fachgebiet Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialstrukturanalyse
Universität Osnabrück
Akad. Abschluss: Master
Beschäftigungsausmaß: 65 %
Beschäftigungsbeginn: 01.11.2025 (befristet auf 3 Jahre)
Deadline: 13.09.2025

Im Rahmen des Forschungsprojekts „(Nicht-)Inanspruchnahme von Kinderkrankentagen – eine Herausforderung aus unterschiedlichen Perspektiven“ ist im Fachgebiet Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialstrukturanalyse der Universität Osnabrück zum 01.11.2025 eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) (E 13 TV-L, 65%) zu besetzen. Die Stelle ist befristet bis zum 31.10.2028.

WEITERE INFORMATIONEN (pdf)

CfP: Digitalität und Subjekt (Netzwerk Subjektivierungsforschung)

Call for Papers: Digitalität und Subjekt

Datum: 26. – 27. Februar
Organisation: Netzwerk Subjektivierungsforschung
Abstracts: 31.10.2025

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Zum Austritt der ÖGS aus der ISA (Die Presse)

04/08/2025 | Die Presse

Die Entscheidung der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS), ihre Mitgliedschaft in der International Sociological Association (ISA) vorübergehend auszusetzen, hat mediales Echo gefunden. Ein Artikel der „Presse“ beleuchtet die Hintergründe, Beweggründe und Reaktionen rund um den Austritt und ordnet ihn in den internationalen Kontext ein.

Ganz zu lesen ist der Artikel hier:
Zum Artikel in der „Presse“ (Online-Version)
Zum Artikel in der „Presse“ (Print-Version als PDF)

CfP: Die eigene Verletzlichkeit thematisieren. Über die Schutzbedürftigkeit von Forschenden in qualitativen Forschungsprozessen

CfP: Die eigene Verletzlichkeit thematisieren. Über die Schutzbedürftigkeit von Forschenden in qualitativen Forschungsprozessen

Sammelband
Verlag: Beltz Juventa

Wir laden Forschende, Postdoktorand*innen, Promovierende, Lehrende und Studierende herzlich dazu ein, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zur Schutzbedürftigkeit von Forschenden in qualitativen Forschungsprozessen in Form eines Beitragsvorschlags bei uns einzureichen. Senden Sie Ihr aussagefähiges Abstract mit einem Umfang von maximal 300 Wörtern.

Abstracts: 15.11.2025

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Austrian Sociological Society (ÖGS) is terminating its collective ISA membership

At the end of June 2025, the International Sociological Association (ISA) temporarily suspended the Israeli Sociological Society (ISS), one of its national members. The reason for this is that, in the opinion of the ISA Executive Committee, the ISS has not distanced itself clearly enough from Israeli policy in the Gaza war. The Austrian Sociological Association (ÖGS) expressly rejects this decision by the ISA and is terminating its collective ISA membership until further notice.

It is the ISA’s own standard and mission to represent and interconnect sociologists worldwide, “regardless of their schools of thought, scientific approaches or ideological opinion” (Article 1, ISA Statutes).
It is not the task of the ISA to make political comments on controversial issues on behalf of the ISA (like several times on the Gaza war) that have not even been agreed upon with its national members.
It is not the task of the ISA to discipline (or even exclude) national members who do not share (or do not publicly express) the political opinion of the respective ISA Executive Committee.

Wars and armed conflicts should be the subject of international sociological conferences and debates. Societies such as the ISA should create places for open, critical discourse. Currently, the ISA clearly does not fulfill this requirement. The ÖGS is therefore terminating its ISA membership.

The ÖGS Executive Board

Die ÖGS beendet ihre kollektive ISA-Mitgliedschaft

Die International Sociological Association (ISA) hat Ende Juni 2025 die Israeli Sociological Society (ISS), eines ihrer nationalen Mitglieder, vorübergehend ausgeschlossen. Grund dafür ist, dass sich die ISS nach Meinung des ISA-Vorstands nicht deutlich genug von der israelischen Politik im Gaza-Krieg distanziert hat. Die Österreichische Gesellschaft für Soziologie (ÖGS) lehnt diese Entscheidung der ISA ausdrücklich ab und beendet ihre kollektive ISA-Mitgliedschaft bis auf Weiteres.

Anspruch und Aufgabe der ISA ist es, die Soziologie weltweit zu repräsentieren, zu vernetzen und zu fördern, und zwar unabhängig von Denkschulen, Methodologien oder politischen Meinungen (siehe Artikel 1 der ISA-Statuten).
Zu den Aufgaben der ISA zählt es nicht, politische Kommentare zu strittigen Themen im Namen der ISA abzugeben (wie mehrfach zum Gaza-Krieg), die nicht einmal mit den nationalen Mitgliedern akkordiert sind.
Zu den Aufgaben der ISA zählt es ebenfalls nicht, nationale Mitglieder zu disziplinieren (oder gar auszuschließen), die die politische Meinung des jeweiligen ISA-Vorstands nicht teilen oder öffentlich vertreten.

Kriege und bewaffnete Konflikte sollten Gegenstand internationaler soziologischer Tagungen und Debatten sein. Fachgesellschaften wie die ISA sollten Orte des offenen, kritischen Diskurses schaffen. Diesen Anspruch erfüllt die ISA aktuell offensichtlich nicht. Deshalb beendet die ÖGS ihre Mitgliedschaft.

Der Vorstand der ÖGS

Universitätsprofessur für Transformative Nachhaltigkeitswissenschaften (Universität für Bodenkultur Wien)

Organisationseinheit gerade in Entwicklung
Universität für Bodenkultur Wien
Beschäftigungsausmaß: 100 %
Beschäftigungsbeginn: 01.03.2026
Deadline: 15.09.2025

Professur für Soziologie der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (Universität Zürich)

Soziologisches Institut und Jacobs Center for Productive Youth Development 
Universität Zürich
Beschäftigungsausmaß: 100 %
Beschäftigungsbeginn: 01.02.2027
Deadline: 27.08.2025