Präsidentin

Ass.-Prof.in Dr. Bettina Mahlert (Universität Innsbruck)

Bettina Mahlert ist Assistenzprofessorin für Allgemeine Soziologie und Soziologische Theorie an der Universität Innsbruck. Nach einem Studium der Politikwissenschaft promovierte sie 2013 mit einer Arbeit zur Soziologie globaler Ungleichheiten und habilitierte sich 2019 zum Thema „Instrumente zur Beobachtung und Bewertung der Realität: Zahlen und Konzepte in der globalen Entwicklungspolitik“. Sie war Forschungsstipendiatin am Käte Hamburger Kolleg/Zentrum für Globale Kooperationsforschung, Gastwissenschaftlerin an der UENF in Campos dos Goytacazes (Brasilien) und Fellow in Residence am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld. Seit 2024 ist sie stellvertretende Institutsleiterin am Institut für Soziologie der Universität Innsbruck und Redaktionsmitglied der ÖZS.

Publikationen (Auswahl):

Mahlert, B. (2025). Value(s) and (e)valuation in sociological systems theories. In: A. Krüger, T. Peetz & H. Schäfer (Hrsg.). The Routledge international handbook of valuation and society. London: Routledge, 71- 78.
Freistein, K., Mahlert, B., Quack, S. & Unrau, C. (Hrsg.) (2022). Imagining pathways for global cooperation. Cheltenham: Edward Elgar.
Mahlert, B. (2021). Addressing Parsons in sociological textbooks: Past conflicts, contemporary readers, and their future gains. The American Sociologist 52 (1): 88-106.

Vizepräsident

Assoz. Prof. PD MMag. Dr. Wolfgang Aschauer (Universität Salzburg)

Wolfgang Aschauer ist Assoziierter Professor an der Abteilung Soziologie der Universität Salzburg. Nach dem Studium der Soziologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaft promovierte er 2007 und habilitierte sich 2015 mit einer ländervergleichenden Analyse zum gesellschaftlichen Unbehagen der Bürger*innen in der EU. Aktuell beschäftigt er sich mit Fragen sozialer Integration, Migration, Rassismus und Rechtspopulismus sowie mit den Bedingungen von Lebensqualität und gesellschaftlichem Zusammenhalt im internationalen Vergleich. Er war 2016 – 2019 Koordinator des Forschungsnetzwerks RN 21 „Quantitative Methods“ der ESA und 2020 Visiting Scholar am Weatherhead Center (Harvard). Er ist Mitglied des Global Center of Spatial Methods and Urban Sustainability und leitet seit 2023 das Conference Committee der World Association of Public Opinion Research (WAPOR).

Publikationen (Auswahl):

Aschauer, W. (2024). Autoritäre Dynamiken und Verschwörungsglaube. Einsichten in die Salzburger Autoritarismusstudie 2021. Medienjournal 47 (4), 7-28
Aschauer, W.; Glatz, C. & Prandner, D. (2022) (Hrsg.). Die österreichische Gesellschaft während der CoronaPandemie. Ergebnisse aus sozialwissenschaftlichen Umfragen. Wiesbaden: Springer-VS.
Aschauer, W. (2021). The re-figuration of spaces and comparative sociology: Potential new directions for quantitative research. Forum: Qualitative Social Research 22 (2)

Finanzreferentin

Dr.in Antonia Schirgi (Universität Graz)

Antonia Schirgi ist Post-Doc am Institut für Soziologie der Universität Graz. Sie studierte Soziologie und Philosophie an der Universität Graz und der Katholieke Universiteit Leuven. In ihrer 2023 verteidigten Dissertation beschäftigte sie sich mit Interaktionen auf physische Distanz aus der Perspektive der Philosophie von Maurice Merleau-Ponty. Im Zuge der Forschungsarbeit für ihre Dissertation war Antonia Schirgi für Forschungsaufenthalte an der École normale supérieure, der Université Paris 1 sowie der HumboldtUniversität zu Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die soziologische Theorie und Sozialtheorie, politische Soziologie, Mikrosoziologie, Körper- und Emotionssoziologie, Phänomenologie (v.a. frankophone Phänomenologie, Maurice Merleau-Ponty).

Antonia Schirgi war von 2023 bis 2025 Finanzreferentin der ÖGS und von 2021 bis 2023 studentisches Vorstandsmitglied. Zudem war sie von 2020 bis 2025 Sprecherin der Sektion Körper- und Emotionssoziologie der ÖGS.

Publikationen (Auswahl):

Schirgi, A. (2025). Sozialität als Handlungsvermögen: Der Pragmatismus George H. Meads. In: H. Delitz, J. Müller & S. Robert (Hrsg.) Handbuch Theorien der Soziologie. Wiesbaden: Springer, 629-647.
Schirgi, A. (2024). Nähe auf Distanz. Eine Theorie menschlicher Begegnungen mit und nach Maurice MerleauPonty. Weilerswist: Velbrück.
Nungesser, F. & Schirgi, A. (2024). Debating the vulnerability Zeitgeist. Introduction to an interdisciplinary trialogue. Human Studies: 251-260.

Schriftführer

PD Dr. Alexander Bogner (Österreichischen Akademie der Wissenschaften)

Alexander Bogner studierte Soziologie in Salzburg und Frankfurt a. M. und absolvierte danach ein Postgraduierten-Studium am Institut für Höhere Studien in Wien. Er promovierte 2003 mit einer wissenssoziologischen Arbeit zu Expertendiskursen in der Pränataldiagnostik und habilitierte sich 2011 mit einer Arbeit zur „Ethisierung von Technikkonflikten“ (Velbrück). Seit 2002 ist er am Institut für TechnikfolgenAbschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften tätig. 2017 bis 2019 war er Professor für Soziologie an der Universität Innsbruck.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Wissenschafts- und Techniksoziologie, der qualitativen Methoden sowie der Allgemeinen Soziologie. Er war Projektleiter in mehreren EU-Projekten zu Fragen der Öffentlichkeitsbeteiligung in der Entwicklung neuer Technologien.

Er ist seit über zehn Jahren Sprecher der Sektion Technik- und Wissenschaftsforschung der ÖGS und seit 2013 in unterschiedlichen Funktionen im Vorstand der ÖGS aktiv. Von 2019 bis 2025 war er Präsident der ÖGS.

Publikationen (Auswahl):

Bogner, A. (2023). Soziologische Theorien. Eine kurze Einführung. Stuttgart: Reclam. Bogner, A. (2022). What can science do in the face of pandemics? In: Culture, Practice & Europeanization 7 (1): 122-135.
Bogner, A. (2021). Die Epistemisierung des Politischen. Wie die Macht des Wissens die Demokratie gefährdet. Stuttgart: Reclam.
Bogner, A. (2018). Gesellschaftsdiagnosen. Ein Überblick. Weinheim; Basel: Beltz Juventa (3. überarb. Aufl.)

Studentisches Vorstandsmitglied

Julia Schmid, MA (Universität Wien)

Julia Schmid studierte Soziologie an der Universität Wien und der Universität Kopenhagen. Neben ihrem Studium arbeitete Julia als studentische Mitarbeitende am Institut für Höhere Studien zu Themen neuer Technologien, Ethik und Geschlecht. Seit 2022 ist Julia im Bereich der politischen Soziologie am Institut für Soziologie der Universität Wien tätig und forscht neben Fragen der Selbstbestimmung in liberalen Demokratien insbesondere an der Schnittstelle von Arbeits- und Industriesoziologie, Kritischer Theorie sowie feministischer Sozialtheorie.

Publikationen (Auswahl):

Durnová, A., & Schmid, J. (im Druck). Interpretation, emotions, and intersectionality: Exploring and extending Arlie Hochschild’s legacy. In: M. Pfadenhauer & M. Kusenbach (Hrsg.), Elgar handbook of interpretive research methods. Edward Elgar Publishing. Durnová, A., Schmid, J., & Herzog, S. (2024). (Un)Eingeschränkte Selbstbestimmung? Gesellschaftliche Reproduktionsdiskurse als Regulativ von Körper, Wissen und Emotionen. Österreichische Zeitschrift für Soziologie 49 (3), 417-437.