Sozialwissenschaftliche Forschung auf Distanz? Methodologische, methodische und epistemologische Herausforderungen (Soziologiekongress)

Weiterleitung zum Call for Papers (pdf)

CfP: Urban Space and Landscapes (Universität Wien)

CALL FOR PAPERS
Workshop: Urban Space & Landscapes: Stadt- und Raumforschung im Nexus von Theorie und Empirie
25.-26. November 2021
Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien
Forschende aus den interdisziplinären Feldern der Europäische Ethnologie, Soziologie, Raumplanung, Kultur- und Sozialanthropologie sowie Geschichte und Geographie, die raumtheoretisch fundiert und/oder in Bezug zu raumtheoretischen Konzepten empirisch forschen, sind eingeladen, ein Abstract im Umfang von 450 Wörtern und eine Kurzbiografie von 150 Wörtern für eine Präsentation von maximal 15 Minuten für den Workshop „Urban Space & Landscapes: Stadt- und Raumforschung im Nexus von Theorie und Empirie“ einzureichen. Der Call for Papers richtet sich sowohl an Nachwuchswissenschaftler:innen als auch Forschende ab der Postdoc-Phase.
Ziel ist ein kleiner, diskussionsintensiver und kollegialer Workshop, um anhand konkreter Fallbeispiele aus dem Gebiet der Raum- und Stadtforschung aufzuzeigen, wie raumtheoretische Argumentationen im Nexus von Theorie und Empirie aussehen und eventuell weitergedacht werden können. Anknüpfend an den Workshop ist eine Publikation geplant.
Im Rahmen des 1,5 tägigen Workshops werden raumtheoretische Konzepte diskutiert. Anknüpfend daran werden in thematisch gebündelten Sessions die Beiträge der Teilnehmenden vorgestellt sowie in interaktiven Diskussionsrunden reflektiert und weitergedacht. Neben den inhaltlichen Austausch gibt es Formate, die zur weiteren Vernetzung einladen, wie ein gemeinsames Abendessen und ein Stadtspaziergang.
Wir freuen uns sehr, dass Martina Löw (Professur für Architektur- und Stadtplanung, TU Berlin) den Workshop mit einer Keynote bereichern wird.
Zu folgenden möglichen Themenfeldern laden wir ein: Analyse von Prozessen der Raumkonstitution (mikrosozial, relational, regional transformativ, archipelagisch), Prozesse und Aushandlungen von Regulativen, akteurszentrierte Analysen (aus dem Bereich der Stadt- und Geschlechterforschung, Area Studies, Gesundheits-/Medizinforschung) sowie Macht und Raumproduktion im Kontext von ländlichen, urbanen aber auch insularen Entwicklungsprozessen (Imageproduktionen, Praktiken, gebauter Raum) aus historischer, kulturwissenschaftlicher, sozialwissenschaftlicher und ethnografischer Perspektive.
Catering, Abendessen und ein Stadtrundgang sind inklusive. Die Übernahme von Reise- und Nächtigungskosten befindet sich in der Beantragung. Wir bitten bei der Einreichung einen entsprechenden Förderbedarf anzugeben.
Wir freuen uns auf Einreichungen bis zum 15. Mai 2021 an folgende E-Mail-Adressen:
cornelia.dlabaja@univie.ac.at / sarah.nimfuehr@univie.ac.at
Mitte Juni 2021 werden die Beitragenden über eine Teilnahme und weitere Modalitäten informiert.
Der Workshop findet möglichst als Präsenzveranstaltung an der Universität Wien statt. Angesichts der unklaren weiteren Entwicklung des Pandemiegeschehens und im Falle etwaiger Reisebeschränkungen kann eine Teilnahme auch virtuell erfolgen. Sollten die Umstände es notwendig machen, wird der Workshop gänzlich auf ein virtuelles Format zurückgreifen.
Veranstalter: Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien in Kooperation mit dem Forum urban_land_scapes, dem FSP WiGe, der ÖGS Sektion Stadtforschung (Österreichischen Gesellschaft für Soziologie) –  und der Abteilung Kulturwissenschaft der Kunstuniversität Linz.
 

 

"Gegenbewegungen: Der Wirtschaft ihren Platz zuweisen"

Veranstaltungsreihe
Kooperation von AK Wien und OÖ, VHS Wien und Linz, JKU Linz, TU und WU Wien, Gesellschaft für Kulturpolitik, Institut für Angewandte Entwicklungspolitik, International Karl Polanyi Society.

D-A-CH-Projekt "Decent Care Work? Transnational Care Arrangements"

Das Buch „Gute Sorge ohne gute Arbeit? Live-in-Care in Deutschland, Österreich und der Schweiz“ bündelt Erkenntnisse aus dem Vergleich der drei Länder und vertieft die Analyse des deutschen, österreichischen und schweizerischen Betreuungsmodells jeweils für sich. Die elektronische Fassung des Buches ist kostenlos herunterladbar unter: https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/buecher/produkt_produktdetails/44322-gute_sorge_ohne_gute_arbeit.html

Von 6. bis 8. April 2021 findet die internationale Abschlusskonferenz statt. Für die kostenlose Teilnahme ist eine Registrierung erforderlich; der Zugangslink wird dann automatisch versandt. Das Programm und den Link zur Anmeldung gibt es hier: http://decent-care-work.net/en/conference/

Workshops zu fortgeschrittenen Verfahren der quantitativer Datenauswertung

Sektion: Soziologische Forschungsdesigns und -methoden
Im Zuge einer wechselseitigen Öffnung der Methodenausbildung bieten die Universitäten Graz und Linz im Zusammenarbeit mit der ÖGS-Sektion „Soziologische Forschungsdesigns und -Methoden“ zwei Workshops zu fortgeschrittenen Verfahren an, die für Studierende aus sozialwissenschaftlichen Master-Studiengängen sowie Phd/Doktoratsprogrammen und interessierte Forschende offen stehen.

  • Mehrebenenanalyse mit R; Workshopleitung: Malcolm Fairbrother (Umeå University, Schweden & Universität Graz); Administration: Markus Hadler (Universität Graz). Datum: 16. und 17. April 2021.
  • Strukturgleichungsmodelle mit AMOS; Workshopleitung und Administration: Dimitri Prandner und Robert Moosbrugger (beide Universität Linz). Datum: 28. und 29. Mai 2021.

Die Anmeldung für die jeweils 2-tägigen Workshops erfolgt via E-Mail an Dimitri.Prandner(at)jku.at, die Teilnahme ist kostenfrei, setzt aber einen Zugang zu R bzw. SPSS mit AMOS Modul voraus. Die Workshops werden aufgrund der aktuellen Pandemiebedingungen mittels der Software WebEx der Firma Cisco administriert (verfügbar unter: www.webex.com).
Die Anmeldung hat bis zum 1. April 2021 zu erfolgen und wird bis zum 5. April 2021 bestätigt, die Veranstalter behalten sich das Recht vor, die Anzahl an Teilnehmer*innen zu begrenzen. Die Teilnahme an den Workshops wird von Seiten der Sektionsleitung in Form einer Teilnahmebestätigung zertifiziert, die auch die Arbeitszeit und Arbeitsleistung der Teilnehmenden ausweist. Arbeitssprache während der Workshops ist Englisch.
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