CfP Aging, life span and societal challenges (Forum Sociológico)

Developed societies are aged. Population aging is the result of a demographic dynamic of continuous decline in mortality (propensity to die) and consequent increase in life expectancy. On the other hand, it results from the decline in birth and fertility, which affects the population structure… read more

Expected publication date of the thematic dossier: 1st Semester of 2022
Article submission deadline: 15 February 2022, in English, Portuguese, French or Spanish.

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Ausstellung „Territorial Turn“ (HDA Graz)

Städtebau ist die Kunst, Wissenschaft und Technik der Entwicklung menschlicher Siedlungen. Dabei geht es weniger um die Gebäude an sich als um deren Anordnung, Beziehung zueinander und Verbindung zur Umwelt. Krisen haben die Disziplin des Städtebaus ebenso beeinflusst, wie sie Auswirkungen auf die Entwicklung der verschiedenen urbanistischen Bewegungen hatten. Aktuell konfrontieren uns die Pandemie, aber auch die Herausforderungen des Klimawandels, z.B. durch die zunehmenden Starkwetterereignisse, mit der Fragilität der gebauten Umwelt– und lassen damit den Ruf nach einem Überdenken der Ziele und Mittel des Städtebaus laut werden. Angesichts der immensen ökologischen und sozialen Herausforderungen braucht es einen Paradigmenwechsel in der planerischen Herangehensweise.

Eröffnung: 02. Februar 2022, 18:30 Uhr
Dauer der Ausstellung: 03. Februar 2022 bis 03. April 2022
Ort: HDA Graz, Österreich
Kuratorinnen: Prof. Aglaée Degros, Radostina Radulova-Stahmer, Carina Mazelle (Institut für Städtebau, TU Graz)
Begleitprogramm: Vortragsreihe
Save the Date: Symposium Territorial Turn, 15.-16.09.2022 (Institut für Städtebau)

Die Ausstellung Territorial Turn, entwickelt vom Institut für Städtebau der TU Graz unter der Leitung von Prof. Aglaée Degros, beschreibt den wesentlichen Wandel grundlegender Rahmenbedingungen und Wertvorstellungen im Städtebau. Dieser Paradigmenwechsel steht für ein ganzheitliches, sektorenübergreifendes und vernetztes Raumverständnis sowie für eine enge Verbindung der gebauten Umwelt mit lebenden Systemen – ein Ansatz, der die überwiegend gebäudeorientierte Haltung in der räumlichen Entwicklung zugunsten einer verstärkten Wertschätzung des öffentlichen Raums ablöst. Dabei wird der Raum zwischen den Gebäuden als wesentlich für den ökologischen und sozialen Wandel begriffen.

Projekte sollten nicht durch Grundstücksgrenzen definiert werden, sondern erfordern eine Planung, die in einem größeren Kontext verortet ist und in der vorhandene sozio-ökologische Systeme und Kreisläufe integriert sind. So entstehen große, zusammenhängende Stadtsysteme, die durch die vernetzten Strukturen eine stärkere Resilienz gewinnen und die Ziele des wirtschaftlichen Fortschritts, der Modernität und Technologie überschreiten. Territorial Turn folgt somit der Vorstellung einer übergeordneten räumlichen Vision einer gerechten und ökologischen Stadt mit hoher Lebensqualität für Mensch und Umwelt.

Die Ausstellung stellt mutige Konzepte vor, präsentiert wegweisende Lösungsmöglichkeiten und beschreibt grundlegende Städtebaubegriffe, die dazu beitragen eine ökologische und gerechte Zukunft der Stadt im territorialen Maßstab aktiv zu denken, zu planen, zu gestalten und umzusetzen. Anhand von sieben ausgewählten praktischen Beispielen aus Nantes, Leipzig, Amsterdam, Leuven, Wien, Péronnes-lez-Antoing und Trofaiach wird eine zukunftsweisende Ausrichtung des Städtebaus aufgezeigt.

Als kollaborative Erweiterung der Ausstellung werden die Grazer*innen eingeladen räumliche Situationen mit Handlungsbedarf in ihrer Stadt zu identifizieren und einzureichen, um gemeinsam neue räumliche Vorschläge zur Umgestaltung im Sinne des Territorial Turn zu entwickeln.

Einreichungen unter: urbagraz@tugraz.at

Die Inhalte der Ausstellung basieren auf der Publikation „Basics of Urbanism – 12 Begriffe der territorialen Transformation“ vom Institut für Städtebau, TU Graz, erschienen bei Park Books.

„Territorial Turn – Plädoyer für einen Paradigmenwechsel im Städtebau“ ist eine Ausstellung des Instituts für Städtebau in Kooperation mit dem Haus der Architektur.

Weitere Termine und Details auf www.tugraz.at/institute/stdb/

Studium Generale (Universität Wien)

Sie befinden sich in der nachberuflichen Phase und möchten sich mit Fragestellungen ausgewählter wissenschaftlicher Disziplinen befassen?

Das Studium Generale ist ein nachberufliches Studium, in dem sich die Studierenden in einzelnen Modulen mit Grundlagenwissen sowie aktuellen Forschungsperspektiven im Angesicht gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen und Herausforderungen beschäftigen. In exklusiv organisierten Lehrveranstaltungen studieren Sie gemeinsam mit Personen Ihrer Altersgruppe.

Nähere Informationen finden Sie hier: Link (pdf).

„Get together“ der Methodensektion

Mit welchen (corona-bedingten) methodischen Herausforderungen waren Sie in Ihrer empirischen Forschung in den letzten beiden Jahren konfrontiert? Welche Lösungswege haben Sie eingeschlagen? Und: Was können Sie aus zwei Jahren empirischer Forschung in Pandemiezeiten für die Zukunft mitnehmen?

Über diese und weitere Fragen würden wir uns gerne mit Ihnen bei einem informellen „Get together“ austauschen, nachdem sich die empirische Forschung seit fast zwei Jahren mit veränderten Rahmenbedingungen konfrontiert sieht: Speziell in Lockdown-Zeiten erwies es sich als schwierig, Feldaufenthalte zu planen und durchzuführen, sei es für Face-to-Face Befragungen, für Feldbeobachtungen oder auch für die Anwendung anderer qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden. Folglich haben viele von uns Feldphasen verschoben, Forschungsdesigns neu konzipiert und an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst sowie digitale Lösungen angewandt. Neben den einzelnen forschungstechnischen Lösungen haben viele von uns auch darüber diskutiert, ob es denn auch aus forschungsethischer Sicht vertretbar sei, in Zeiten einer Pandemie Face-to-Face Feldkontakte zu suchen.

Die neuen Sprecher*innen der Sektion für Soziologische Methoden und Forschungsdesigns möchten alle  Methodenforschende und Anwender*innen von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden zur gemeinsamen Diskussion einladen.

Wann? 23. Februar 2022 von 17:00-18:30

Wo? Online via Zoom (Link und Kennwort werden nach Anmeldung zugesandt)

Wir freuen uns auf ein Kennenlernen, Wiedersehen und einen regen Austausch! Bei Interesse schicken Sie eine kurze formlose E-Mail bis zum 20. Februar 2022 an methodensektion.oegs@gmail.com. Anbei finden Sie die Einladung auch als pdf: Link.