Interaktives Symposium: "Leben mit Corona"


Von 29.6.-1.7. findet am IHS ein interdisziplinäres, interaktives Symposium mit dem Titel „Leben mit Corona“ statt. Dabei werden aktuelle Forschungsergebnisse aus (sozial-)wissenschaftlichen Projekten zur COVID-19 Pandemie in Österreich vorgestellt und diskutiert. Für jede der sechs Themensessions wird es eine Keynote und Vorträge geben; zusätzlich wird es auch jeweils Raum zum Austausch mit Wissenschafter*innen sowie Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft und öffentlicher Verwaltung geben (co-creation).
Das Symposium kann sowohl per Livestream als auch physisch  – mit Ausnahme der Roundtables, welche nur digital stattfinden – mitverfolgt werden. Eine Anmeldung zur Teilnahme vor Ort ist für jede Themensession einzeln nötig, via event@ihs.ac.at. Für jede Session können max. 40 Personen eingelassen werden. Außerdem wird jede Session auch online übertragen werden.
Programmflyer
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Unterstützung der Petition für die Förderung der Grundlagenforschung auf europäischer Ebene (Initiative for Science in Europe (ISE))

Die ÖGS als Verbandsmitglied der VWGÖ (Verband der wissenschaftlichen Gesellschaften Österreich) unterstützen die Petionen für die Förderung der Grundlagenforschung auf europäischer Ebene (eine Initiative for Science in Europe (ISE)) und bitten unsere Mitglieder die Petition ebenfalls zu unterschreiben:
https://initiative-se.eu/he-petition
Untenstehend finden Sie den Brief der VWGÖ an die wissenschaftlichen Gesellschaften.
 

Sehr geehrte RepräsentantInnen der Mitgliedervereine des VWGÖ!

Wie Sie wissen, finden gerade in Brüssel die Budgetverhandlungen über den Haushalt der Europäischen Union für die Jahre 2021-2027 statt. Eine Reihe von Mitgliedsstaaten, darunter auch Österreich, lassen anklingen, dass sie ihre Beiträge auf 1,0 % des Bruttonationaleinkommens minus zusätzlicher Rabatte reduzieren wollen. Der finnische Ratsvorsitz schlug im Dezember 2019 1,07% und das EU-Parlament im Sommer 2019 1,11% vor. Die Differenz dieser Zahlen schaut, oberflächlich betrachtet, marginal und somit nicht sehr beunruhigend aus. Dies ist jedoch falsch. Die Auswirkungen auf das neue Horizon Europe Forschungsbudget sind dramatisch. Sie resultieren nämlich in eine Summe von 75 Milliarden Euro, das sind 20% weniger als nach dem Vorschlag der finnischen Präsidentschaft von etwa 95  Milliarden Euro (äquivalent 1,07%) und dramatisch geringer als der Vorschlag des Parlaments von 120 Milliarden Euro (äquivalent 1,11%).
Die 75 Milliarden sind zwar höher als das derzeitige Horizon 2020 Budget. Es muss aber die Inflation,  die neuen wissenschaftlichen Herausforderungen und die beunruhigend wachsende Konkurrenz von USA, China, Indien berücksichtigt werden. Unter diesen Aspekten reicht das 75 Milliarden Budget nicht aus. Die akademische Grundlagen- und transnationale Forschung muss ehrgeiziger unterstützt werden, um die gesellschaftlichen und innovativen Herausforderungen, mit denen Europa konfrontiert ist zu bewältigen. Die  Initiative for Science in Europe (ISE), eine unabhängige Plattform,  hat deshalb eine Petition für die Förderung der Grundlagenforschung auf europäischer Ebene  ausgearbeitet. Wir müssen also jetzt nicht nur für die zeitgemäße, kompetitive Ausstattung unseres FWFs kämpfen, sondern auch für die des zukünftigen europäischen Rahmenprogramms.
Somit bitte ich  Sie, diese Information an Ihre Mitglieder zu verteilen und diese zu ermutigen, die sowohl englische als auch deutsche Version der Petition unter  https://initiative-se.eu/he-petition  zu unterschreiben. Bitte benutzen Sie entweder Firefox oder Chrome als  Browser, Safari funktioniert nicht. Optimal wäre, wenn so viele wie möglich noch heute am 20.2.20  unterschreiben , da ja heute der Sondergipfel zum Budget stattfindet (ich entschuldige mich für die kurzfristige Information). D as Unterschriftensammeln   wird aber über die ISE-Plattform  sicher nun einige Wochen aktiv bleiben, um dann das gesammelte Paket den verantwortlichen Politikern zu überreichen.
Mit freundlichen Grüßen
Univ.-Prof. Dr. Hannes Stockinger
Präsident des Verbands der
Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs

Revitalisierung der Sektion "Wirtschaftssoziologie"

Liebe Mitglieder,
dieses Schreiben richtet sich an alle, die an einer Revitalisierung der Sektion „Wirtschaftssoziologie“ interessiert sind. Die Sektionen sind das intellektuelle Rückgrat der ÖGS; der Großteil der inhaltlichen Arbeit in der ÖGS geschieht innerhalb der Sektionen. Die ÖGS hat daher ein vitales Interesse an einem regen Sektionsleben.
In diesem Sinne lanciert der ÖGS-Vorstand eine Initiative zur Revitalisierung der Sektion „Wirtschaftssoziologie“. Die Wirtschaftssoziologie ist eines der zentralen Forschungsfelder der Soziologie und es ist wichtig, dass die Wirtschaftssoziologie auch auf ÖGS-Kongressen und darüber hinaus wieder präsent ist.
Der ÖGS-Vorstand lädt dahingehend alle Mitglieder ein, ihr Interesse an einer Mitwirkung und (Neu-)Gestaltung der Sektion „Wirtschaftssoziologie“ kundzutun. Dies kann formlos, unter Angabe von Namen, Institution und einer Kurzskizze der anvisierten Tätigkeiten, geschehen. Mails sind erbeten an office(at)oegs.ac.at.
Nach Durchsicht der eingegangenen Zuschriften wird der ÖGS-Vorstand in Rücksprache mit allen Interessierten eine Versammlung einberufen, auf der Gelegenheit ist, über zukünftige Aktivitäten der Sektion zu diskutieren und den oder die Sektionsprecher*innen zu bestimmen.
Wir freuen uns auf Interessensbekundungen und bitten um Verbreitung der Informationen.
 
Beste Grüße,
Ihr/Euer ÖGS-Vorstand
(Alexander Bogner, Susanne Pernicka, Ulrike Zartler, Patrick Mathä, Sebastian Nessler, Lena Stöllinger, Tobias Enck, Philipp Molitor)
 
Download des Schreibens: Revitalisierung Wirtschaftssoziologie

Protestnote gegen die Reform des Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Liebe Mitglieder,
 
die Österreichische Gesellschaft für Soziologie hat sich an der Protestnote gegen die Reform des Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank beteiligt. Sie finden den offenen Brief hier: Protest Jubiliäumsfond.
Medial behandelt wurde der Protestbrief in der Presse: Presse_ Diese Reform wirkt sarkastisch

Einladung zur Generalversammlung der ÖGS 2019

Einladung zur Generalversammlung 2019 der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie
 
Liebe Mitglieder,
wir möchten Sie offiziell zur Generalversammlung 2019 der ÖGS einladen, die am 7.11.2019 am Institut für Höhere Studien (IHS), Josefstädter Straße 39, 1080 Wien um 16:00 stattfinden wird. Im Vorfeld laden wir herzlich zum Symposium „McKinsey an die Universität? Wandel der Universitäten zwischen Management und akademischer Selbststeuerung“ von 14:00 bis 16:00 Uhr ebenfalls am IHS.
Tagesordnung der Generalversammlung:

  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Bericht des Vorstandes
  3. Berichte der Sektionen
  4. Bericht der ÖZS-Redaktion
  5. Bericht des Finanzreferenten
  6. Bericht der Kassenprüfer/innen
  7. Entlastung des Finanzreferenten und des Vorstandes
  8. Neuwahl des Vorstandes (inkl. Kassenprüfer/innen)
  9. Anträge
  10. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
  11. Änderung der Sektionsförderung
  12. Administrative Unterstützung
  13. Allfälliges

 
Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen und stehen für Rückfragen unter oegs@sbg.ac.at zur Verfügung.
Kontakt IHS: event@ihs.ac.at
Martin Weichbold, Präsident
Im Namen des Vorstands

Ein herzliches Dankeschön an unsere TeilnehmerInnen am ÖGS Kongress 2019 „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ in Salzburg

Liebe Kollegen und Kolleginnen, liebe KongressteilnehmerInnen,
 
wir – der ÖGS Vorstand – möchte sich herzlich bei allen 384 TeilnehmerInnen am ÖGS Kongress 2019 „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ in Salzburg bedanken.
Es waren drei inspirierende Tage mit tollen Key Notes von Jörg Flecker, Joan Tronto und Armin Nassehi und vielen interessanten Panels und Vorträgen, Buchvorstellungen und nicht zuletzt  sehr amüsanten Abendveranstaltungen wie der Science Slam. Bei über 80 parallelen Veranstaltungen und Sessions wurden Theorien aufgestellt, Papers, Dissertationen und Masterarbeiten vorgestellt und über Methoden diskutiert. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Vortragenden und insbesondere den Session Organisatoren, die so viele Sessions betreut und moderiert haben.
Ein Kongress dient aber nicht nur zur intellektuellen Auffrischung, sondern fungiert vor allem auch als sozialer Treffpunkt, wo viele WissenschaftlerInnen, Studierende und ForscherInnen, die sich vielleicht selten persönlich sehen die Gelegenheit haben, sich auszutauschen. Wir hoffen, dass wir mit dem Kongress einerseits dem intellektuellen als auch dem zwischenmenschlichen Austausch eine würdige Plattform zur Verfügung stellen konnten, die diesem Anspruch gerecht wird und Sie in Salzburg ein paar schöne und inspirierende Tage verbracht haben.
Nach dem Kongress ist vor dem Kongress und daher möchten wir Sie noch um etwas Geduld bei etwaigen E-Mail Anfragen bitten. Wir kümmern uns natürlich so bald wie möglich und zeitnah um Ihre Anliegen. Gerne können Sie uns auch unter folgender Mail-Adresse Feedback zur Kongressorganisation geben: oegs@sbg.ac.at
Die am Kongress gemachten Fotos finden Sie unter folgendem Link: https://www.flickr.com/photos/uni-salzburg/albums/72157711073143843
Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei Ihnen, den Soziologen und SoziologInnen und KollegInnen aus anderen wissenschaftlichen Sparten, die den Kongress zu einem einzigartigen Event gemacht haben, an das zumindest wir – der Vorstand – uns lange erinnern werden.
 
Mit herzlichen Grüßen,
Lena Stöllinger (Admin und Kongress Organisation)
Im Namen des ÖGS Vorstands

Finales Programm ÖGS Kongress 2019

Das finale Programm des ÖGS Kongress 2019 in Salzburg steht hier zum Download bereit:
ÖGS Programm Final

Verlängerung der Preisausschreibung: Nachwuchspreis für Familienforschung

Die Frist für den Nachwuchspreis für Familienforschung wurde bis zum 25. Juni 2019 verlängert.
Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier zum Download: Ausschreibung ÖGS Nachwuchspreis Familiensoziologie_verlängerte Deadline

Preis der ÖGS für Preis für herausragende Dissertationen und Masterarbeiten im Bereich Familiensoziologie im Rahmen des ÖGS Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ von 26.-28. September 2019, Salzburg
Teilnahmeberechtigt sind:

  • Dissertationen bzw. Masterarbeiten, die an einer österreichischen Universität eingereicht worden sind
  • Approbationszeitraum der Dissertation/Masterarbeit: 01.01.2016 bis 31.03.2019
  • Benotung der Dissertation/Masterarbeit: ‘sehr gut’
  • Dissertationen, die für den ÖGS-Familiensoziologie-Preis eingereicht werden, dürfen nicht gleichzeitig für den ebenfalls von der ÖGS vergebenen Dissertationspreis eingereicht werden.

Allgemeine Anforderungen:
Die Dissertation/Masterarbeit kann sowohl theoretisch als auch empirisch ausgerichtet sein. Inhaltlich soll die vorgelegte Arbeit das Potential haben, von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der Familiensoziologie zu sein.
Beurteilungskriterien:

  • Qualität der theoretischen Grundlagen bzw. der methodischen Durchführung
  • wissenschaftlich innovative Aspekte und Neuheitswert der behandelten Thematik
  • Relevanz für die Entwicklung der Familiensoziologie und/oder deren gesellschaftliche Praxis
  • Klarheit und Aussagekraft der Sprache und von Graphiken sowie anderen Formen der Dokumentation und Präsentation

Einreichung:
Die Einreichung der Dissertation/Masterarbeit sowie einer Kopie des Dissertations- bzw. Masterzeugnisses und einer Kurzzusammenfassung der Arbeit (max. 2 Seiten) soll in elektronischer Form (PDF-Format) erfolgen und zwar an: oegs@sbg.ac.at
Ende der Einreichfrist: 25. Juni 2019
Preisverleihung:
Die Entscheidung über die Zuerkennung des Preises trifft eine Jury.
Die Preise für herausragende Arbeiten im Bereich der Familiensoziologie  sind wie folgt dotiert: zwei Dissertationspreise mit je 450 Euro; drei Preise für Masterarbeiten mit je 300 Euro. Gereihte Dissertationen/Masterarbeiten werden mit Anerkennungsurkunden gewürdigt. Die Verleihung der Preise findet im Rahmen des ÖGS-Kongresses in Salzburg statt (26.-28.09.2019).
Viel Erfolg wünscht im Namen des gesamten Vorstandsteams,
Martin Weichbold (Präsident)
Salzburg, 08. April 2019

ÖGS Kongress Anmeldung und Programm

Wir freuen uns mitzuteilen, dass Sie sich ab sofort für den Kongress auf unserer Homepage anmelden können:
*Hinweis  zu den studentischen Tickets für Bachelor/Master:
Die ÖGS bietet den STVen an den österreichischen Soziologie Instituten verbilligte Kontingente an Tickets für den ÖGS Kongress. Studierende können sich an ihre STV bzw. ÖH wenden, die ihrerseits von der ÖGS Tickets erwerben und an die Studierenden ausgeben können. Weitere Rückfragen (seitens der STVen/ÖHs und Studierende) bitte an: oegs@sbg.ac.at
Das (vorläufige) Programm finden Sie hier:
Herzliche Grüße,
das ÖGS Organisationsteam

In Solidarity with Brazilian Sociologists

Open Letter from 10,000 U.S. and Global Sociologists in Support of Brazilian Sociology Departments

On April 25th, Brazilian President Jair Bolsonaro, along with his Minister of Education, Abraham Weintraub, declared the government’s intent to “decentralize investments in philosophy and sociology” within public universities, and to shift financial support to “areas that give immediate returns to taxpayers, such as veterinary science, engineering, and medicine.”

As professors, lecturers, graduate students, post-doctoral fellows, and other scholars in sociology and related disciplines at colleges and universities in the United States and worldwide, we write to declare our unwavering support for continued funding for sociology programs at Brazilian universities. We oppose President Bolsonaro’s attempt to disinvest in sociology, or any other program in the humanities or social sciences.

As historical and contemporary sociologists, we understand that the decades-long marketization of higher education has convinced many politicians – in Brazil, in the United States, and globally – that a university education is valuable only insofar as it is immediately profitable. We reject this premise.

The purpose of higher education is not to produce “immediate returns” on investments. The purpose of higher education must always be to produce an educated, enriched society that benefits from the collective endeavor to create human knowledge. Higher education is a purpose in and of itself.

An education in the full range of the arts and sciences is the cornerstone of a liberal arts education. This is as true in Brazil as it is in the United States as it is in any country in the world.

Brazilian sociology departments produce socially engaged and critical thinkers, both in Brazil and worldwide. Brazilian sociologists contribute to the global production of sociological knowledge. They are our colleagues within the discipline and within our shared departments and institutions. When sociologists from abroad conduct research or other academic work in Brazil, we are welcomed by Brazilian sociologists and by their departments. Many of our own students receive world-class training in sociology at Brazilian universities.

President Bolsonaro’s intent to defund sociology programs is an affront to the discipline, to the academy, and, most broadly, to the human pursuit of knowledge. This proposal is ill-conceived, and violates principles of academic freedom that ought to be integral to systems of higher education in Brazil, in the United States, and across the globe. We urge the Brazilian government to reconsider its proposition.

Please sign here