Neuer MA Studiengang: DISABILITY, DIVERSITY & DIGITALISIERUNG (FH Kärnten)

Die Entwicklung innovativer digitaler Lösungen und Assistenzsysteme, die nicht nur im Sozial- und Gesundheitsbereich, sondern auch im privaten Umfeld und in der Arbeitswelt verstärkt zum Einsatz kommen, erfordern eine interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsarbeit durch fachlich umfassend ausgebildete Spezialist*innen. Das Masterstudium “DDD” verbindet daher die sozial- und kulturwissenschaftliche mit der technischen Fächerkultur vor dem Hintergrund der Idee der Inklusion.

Nähere Informationen finden Sie: hier.

Studium Generale (Universität Wien)

Sie befinden sich in der nachberuflichen Phase und möchten sich mit Fragestellungen ausgewählter wissenschaftlicher Disziplinen befassen?

Das Studium Generale ist ein nachberufliches Studium, in dem sich die Studierenden in einzelnen Modulen mit Grundlagenwissen sowie aktuellen Forschungsperspektiven im Angesicht gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen und Herausforderungen beschäftigen. In exklusiv organisierten Lehrveranstaltungen studieren Sie gemeinsam mit Personen Ihrer Altersgruppe.

Nähere Informationen finden Sie hier: Link (pdf).

Rückblick: Podiumsdiskussion #IchbinHanna

Im Anschluss an die Generalversammlung 2021 veranstaltete die ÖGS im Kontext des vor knapp sechs Monaten beschlossenen Universitätsgesetzes eine Podiumsdiskussion zur (prekären) Situation der Nachwuchswissenschafter:innen. Die Gesetzesänderung ist nun seit rund zwei Monaten in Kraft und beinhaltet unter anderem eine Neufassung des insbesondere unter dem Nachwuchs berüchtigten Paragrafen 109, welcher die „Dauer der Arbeitsverhältnisse“ regelt; in Wissenschaftskreisen als Kettenvertragsregelung bekannt. Unter der Moderation von Antonia Schirgi (Universität Graz) diskutierten Sabine Haring-Mosbacher (Universität Graz), Barbara Hey (Universität Graz), Anna Raith (AK Wien) und Christine Perle (BMBWF) mit unserem Publikum über die Chancen, primär jedoch den Herausforderungen der Neuregelungen des Universitätsgesetzes.

Die Thematik bleibt trotz Neuregelung für alle Involvierten undurchsichtig und polarisiert. Die im Titel angekündigten Chancen des neuen UG konnten im Rahmen der Diskussion kaum identifiziert werden. Kritische Erfahrungen und Schilderungen der weit über die Fachgrenzen der Soziologie vertretenen Teilnehmer:innen untermauerten dies. So unterscheidet sich der Umgang mit der Kettenvertragsregelung zwischen universitären Standorten, während gleichzeitig erfolgreiche Werber:innen von Drittmittelprojekten um ihre Projektanstellung bangen müssen.

Die zahlreichen, teilweise auch sehr persönlichen Schilderungen von Problemlagen möchte die Österreichische Gesellschaft für Soziologie zum Anlass nehmen, die Sektion Universitäten und Fachhochschulen des BMBWF mit der Perspektive von Nachwuchswissenschafter:innen zu unterstützen und Kommentare zum neuen UG anonymisiert zur Verfügung stellen. Gerne können Sie Ihre schriftlichen Beiträge an die Geschäftsstelle per E-Mail herantragen.

Zum Weiterlesen empfehlen wir

Prekäre Wissenschaft: Unmut an den Unis über Kettenvertragsregelung
DerStandard, 16. Dezember 2021
Link

Faire Arbeitsbedingungen an den Unis: Was sich dringend ändern muss
A&W Blog, 10. Dezember 2021
Link

Arbeiten in der Wissenschaft – ein Drahtseilakt ohne Netz?
A&W Blog, 23. November 2021

Link

Plattform für Abschlussarbeiten der Stadt Wien

Die Stadt Wien entwickelt eine Plattform für Abschlussarbeiten. Die Plattform soll Studierende einerseits und die Wiener Stadtverwaltung andererseits zusammen bringen, sodass Wissenschaft und Praxis voneinander profitieren. Im Rahmen der Plattform werden von der Stadtverwaltung relevante und innovative Fragestellungen aufgeworfen und angeboten, die Studierende in ihrer Abschlussarbeit behandeln können. Studierende haben damit die Möglichkeit, stadtspezifische Herausforderungen zu behandeln und sie gewinnen einen unmittelbaren Praxisbezug. Andersherum haben auch Studierende die Möglichkeit, Fragestellungen aufzuwerfen, bei denen sie mit der Stadt Wien kollaborieren wollen. In diesem Fall dient die Plattform dazu, ein potentielles Match zwischen Studierenden und passenden Dienststellen herzustellen.

Die Plattform finden Sie hier: https://stp.wien.gv.at/abschlussarbeiten/app/#/home

Generalversammlung 2021

Die Planungen für die Generalversammlung 2021 sind bereits in vollem Gange. In diesem Sinne laden wir Sie herzlichst ein, am Donnerstag, dem 25. November 2021, ab 16:00 an der Veranstaltung teilzunehmen. Es ist dem amtierenden Vorstand der ÖGS ein besonderes Anliegen, allen Mitgliedern unabhängig ihres Wohnorts, etwaiger Betreuungsverpflichtungen oder der Zugehörigkeit zu Risikogruppen eine Teilnahme zu ermöglichen. Deshalb wird die Generalversammlung auch in diesem (weiteren Corona-) Jahr digital abgehalten.

Was ist auf der Generalversammlung geboten? Eine ganze Menge, darunter die ÖGS-Vorstandswahl für die Periode 2021-2023 und die Verleihung der ÖGS-Preise für herausragende Masterarbeiten und Dissertationen. 16 Masterarbeiten und 6 Dissertationen wurden eingereicht und stellten die Jury vor wirklich schwierige Abwägungsprozesse. Die Tagesordnung wird Mitgliedern der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie zeitnah zugestellt. Anträge können bis 22. November 17:00 bei der Geschäftsstelle eingereicht werden.

Workshops zu fortgeschrittenen Verfahren der quantitativer Datenauswertung

Sektion: Soziologische Forschungsdesigns und -methoden
Im Zuge einer wechselseitigen Öffnung der Methodenausbildung bieten die Universitäten Graz und Linz im Zusammenarbeit mit der ÖGS-Sektion „Soziologische Forschungsdesigns und -Methoden“ zwei Workshops zu fortgeschrittenen Verfahren an, die für Studierende aus sozialwissenschaftlichen Master-Studiengängen sowie Phd/Doktoratsprogrammen und interessierte Forschende offen stehen.

  • Mehrebenenanalyse mit R; Workshopleitung: Malcolm Fairbrother (Umeå University, Schweden & Universität Graz); Administration: Markus Hadler (Universität Graz). Datum: 16. und 17. April 2021.
  • Strukturgleichungsmodelle mit AMOS; Workshopleitung und Administration: Dimitri Prandner und Robert Moosbrugger (beide Universität Linz). Datum: 28. und 29. Mai 2021.

Die Anmeldung für die jeweils 2-tägigen Workshops erfolgt via E-Mail an Dimitri.Prandner(at)jku.at, die Teilnahme ist kostenfrei, setzt aber einen Zugang zu R bzw. SPSS mit AMOS Modul voraus. Die Workshops werden aufgrund der aktuellen Pandemiebedingungen mittels der Software WebEx der Firma Cisco administriert (verfügbar unter: www.webex.com).
Die Anmeldung hat bis zum 1. April 2021 zu erfolgen und wird bis zum 5. April 2021 bestätigt, die Veranstalter behalten sich das Recht vor, die Anzahl an Teilnehmer*innen zu begrenzen. Die Teilnahme an den Workshops wird von Seiten der Sektionsleitung in Form einer Teilnahmebestätigung zertifiziert, die auch die Arbeitszeit und Arbeitsleistung der Teilnehmenden ausweist. Arbeitssprache während der Workshops ist Englisch.
Mehr Informationen (pdf)

ÖGS-Preis für Dissertationen und Masterarbeiten

Die Österreichische Gesellschaft für Soziologie vergibt Preise für hervorragende Dissertationen und Masterarbeiten und bittet um Einreichungen bis 31.05.2021.
Teilnahmeberechtigt sind

  • Dissertationen bzw. Masterarbeiten, die an einer österreichischen Universität eingereicht wurden
  • Approbationszeitraum der Dissertation/Masterarbeit: 01.01.2019 bis 31.12.2020
  • Benotung der Dissertation/Masterarbeit: ‘sehr gut’

Allgemeine Anforderungen
Die Dissertation/Masterarbeit kann sowohl theoretisch als auch empirisch ausgerichtet sein. Inhaltlich soll die vorgelegte Arbeit das Potential haben, von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der Soziologie zu sein.
Beurteilungskriterien

  • Qualität der theoretischen Grundlagen bzw. der methodischen Durchführung
  • Wissenschaftlich innovative Aspekte und Neuheitswert der behandelten Thematik
  • Relevanz für die Entwicklung der Soziologie und/oder die gesellschaftliche Praxis
  • Klarheit und Aussagekraft von Sprache, Graphiken sowie anderen Formen der Dokumentation und Präsentation

Einreichung
Die Einreichung der Dissertation/Masterarbeit erfolgt in elektronischer Form (1 PDF-File pro Einreichung) an: office@oegs.ac.at
Jede Einreichung umfasst: aussagekräftige Kurzzusammenfassung der Arbeit (max. 2 Seiten); Dissertation bzw. Masterarbeit; Zeugnis bzw. Bescheid.
Ende der Einreichfrist: 31.05.2021
Preisverleihung
Die Entscheidung über die Zuerkennung des Preises trifft eine Jury.
Die Preise der ÖGS sind wie folgt dotiert: ein Dissertationspreis à 500 Euro und drei Preise für Masterarbeiten mit je 300 Euro. Gereihte Dissertationen/Masterarbeiten werden mit Anerkennungsurkunden gewürdigt. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Generalversammlung im November 2021 in Wien statt.
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